Death Cleaning – der skandinavische Wohn- & Ordnungstrend

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Trenne dich von unnötigem Ballast! Im Möbel Staude Magazin erklären wir den Wohn- und Ordnungstrend „Death Cleaning“ und zeigen, wie Sie Zuhause mit Ordnung wieder glücklich werden.

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Skandinavische Trends sind stets angesagt, wenn es ums Thema Wohnen geht. Einrichtungsstile, wie der Skandi Style, Natural Living oder Japandi (eine Mischung aus Asien und Skandinavien) gehören zu den beliebtesten Wohntrends der vergangenen Jahre. Gemein haben Sie alle, dass sie sehr reduziert sind, minimalistisch um fachgenau zu sein. Außerdem werden Möbel und Wohnaccessoires aus natürlichen Materialien hergestellt und verleihen dem Zuhause ein natürliches Flair. Diesen Interior-Trends schließt sich auch dieser skandinavische Wohntrend an – Death Cleaning. Was als schwedischer Aufräumtrend für Ältere begann, ist heute einer der beliebtesten Ordnungstrend weltweit. Im Möbel Staude Magazin zeigen wir Ihnen, wie er funktioniert.

Definition von Death Cleaning

Zunächst aber haben wir uns gefragt, was bedeutet Death Cleaning überhaupt? Death Cleaning (schwedisch „Döstädning“) ist eine Wortkreation aus den Wörtern „sterben“ und „Sauberkeit“ und ein Ordnungstrend aus Schweden. Bekannt gemacht hat ihn Margareta Magnusson, die nach dem Tod ihres Mannes begann, ihr Leben für den eigenen Tod aufzuräumen und darüber ein Buch schrieb. Döstädning – The Gentle Art of Swedish Death Cleaning erschien 2018.

Allem voran steht die Frage: Womit möchte ich nach meinem Tod in Erinnerung bleiben? Alter Krempel, Erinnerungsstücke, emotionaler Ballast – all das ist nicht unbedingt nötig, um ein glückliches Leben zu führen. Außerdem müssen sich Erben später nicht um die Entsorgung kümmern. Lediglich eine kleine Schatzkiste mit wichtigen Erinnerungsstücken hat Magnusson aufbewahrt und mit der Notiz „Bitte wegwerfen“ beschriftet. Obwohl die schwedische Autorin diesen Aufräumtrend erst ab etwa 65 Jahren empfiehlt, wurde er kurioserweise von vielen jungen Youtubern aufgegriffen und ist mittlerweile ein echter Ordnungstrend geworden. Schließlich passt der Trend hervorragend zum beliebten Einrichtungsstil Minimalismus, bei dem man sehr reduziert lebt.

So funktioniert der schwedische Ordnungstrend

Death Cleaning funktioniert also ähnlich wie Minimalismus – trenne dich von unnötigem Ballast! Als erstes sollte man sich fragen: Was kann weg? Was darf bleiben? Klingt zunächst einfach, in der Praxis gestaltet sich Aufräumen und Entrümpeln jedoch häufig schwierig. Auch, wenn man ein klares Ziel vor Augen hat, vielleicht einen Umzug oder einen neuen Einrichtungsgegenstand, gibt es dann doch einige Sachen, an denen man hängt. Ob sie nun schön oder praktisch sind, sei mal dahingestellt… Deshalb haben wir hier ein paar Hilfestellungen für Sie, unsere kleine Checkliste zum richtigen Aufräumen:

  • Beginne mit großen Dingen. Zum Beispiel mit dem Sofa oder dem Bett. Gibt es Fehlkäufe? Was steht im Keller? Später, wenn ein bisschen Übung im Entrümpeln da ist, kann man sich dann an die vielen kleinen Einrichtungsgegenstände, wie Dekoration und persönliche Erinnerungsstücke wagen, bei denen es häufig schwieriger ist, sich davon zu trennen.
  • Bringe Ordnung hinein. Natürlich gehört zu einem Ordnungstrend auch Ordnung an sich. Das Sortieren von Papieren und Unterlagen gehört also auch zum Death Cleaning. Ist der ganze Papierkram sortiert, können auch die Ordner und Akten ordentlich im Schrank und Regal verschwinden.
  • Verwende den Glückskompass. Jedes Stück wird beim Aufräumen in die Hände genommen und auf sein Glückspotenzial untersucht. Macht es nur in diesem Moment glücklich oder auch noch später? Darunter fällt natürlich auch so etwas, wie Gebräuchlichkeit. Putzutensilien, wie Besen und Eimer machen zwar die meisten nicht besonders glücklich, sind aber durchaus gebräuchlich im Haushalt.
  • Verschenke statt wegzuschmeißen. Noch brauchbare Gegenstände, die selber nicht mehr gefallen, können trotzdem einem anderen Freude bereiten. Freunde und Familie freuen sich vielleicht über deine alten Habseligkeiten, haben eventuell selber einen emotionalen Bezug dazu.
  • Überlege vor dem Kauf. Jeder kennt Frustkauf und Belohnungskauf, einen kleinen Kaufrausch zu Geburtstagen und Feiertagen und den einfachen Wunsch, etwas Neues besitzen zu wollen. Mit Death Cleaning ist Schluss damit! Vor jedem Kauf, sei er auch noch so günstig und nebenbei, sollte gründlichst überlegt werden, ob der Gegenstand tatsächlich benötigt wird.
  • Gönne dir etwas Schönes. Ganz und gar nicht ausgeschlossen zum vorangegangenen Punkt, sondern unglaublich wichtig ist es, sich trotzdem noch etwas zu gönnen. Das kann etwas Großes und Wertvolles sein, worauf man schon seit längerem gespart hat oder eine Kleinigkeit, die ein Lächeln auf’s Gesicht zaubert.

Ordnungssysteme & Regale zur Aufbewahrung

Wer aufräumt, braucht natürlich auch entsprechende Möbel zur Aufbewahrung. Regal- und Schranksysteme gehören zur gut sortierten Wohnung dazu, in ihnen verschwinden Ordner, Papiere und sonstige Gegenstände.

Hülsta vitrine blau

Geschlossene Regalsysteme & Sideboards

Für mehr Ordnung setzen Sie am Besten auf geschlossene Regalsysteme, bei denen das Innere nicht direkt in den Blick fällt. Schränke mit Türen, Highboards mit Klappen oder Regale mit Schubladen sind zum Beispiel geeignete Ordnungssysteme zur Aufbewahrung. Diese blaue Vitrine von Hülsta kombiniert zum Beispiel perfekt ein geschlossenes System mit offenen Elementen zur Inszenierung besonderer Einrichtungsgegenstände.

sika design körbe

Körbe

Offene Regale und Ordnung schließen sich jedoch nicht komplett aus. Auch hier können Sie für ein aufgeräumtes Inneres sorgen, indem Sie auf Körbe im Regal setzen. Besonders angesagt sind Flechtkörbe*, aber auch stapelbare Körbe oder Stahlkörbe machen das Zuhause ordentlicher.

Noch mehr Inspirationen und Produktempfehlungen finden Sie hier: Zum Möbel Staude Sortiment Wohnwände & Wandsysteme.

Minimalistisch Wohnen

Ein schöner Nebeneffekt von Death Cleaning ist ein minimalistisches Zuhause. Ist nämlich Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer erst einmal entrümpelt, kann ein minimalistischer Look entstehen, der die noch vorhandenen Einrichtungsgegenstände perfekt in Szene setzt. Beispiele gefällig? Dann schauen Sie doch mal in dieser Bildergalerie nach den schönsten Beispielen für den Wohntrend Minimalismus von Vispring, Gwinner, Jori, Cierre, Brühl, Bert Plantagie und Sika Design.

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